• Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019
  • Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019
Mi 12. Jun

14:00 Uhr - 17:45 Uhr

1.1 Return to Work: Medizinische und berufliche Rehabilitation bei chronischen Erkrankungen

Im Themenschwerpunkt „Chronic Care und Arbeitswelt“ widmet sich der erste Kongresstag den Wegen chronisch Kranker zurück ins Erwerbsleben und durch das weitere Erwerbsleben. Mit Blick auf die sozialrechtlichen Systeme und Regularien sind diese Wege für die Betroffenen häufig beschwerlich und stellen auch Arbeitgeber und die beteiligten Gesundheits- und Sozialberufe vor große Herausforderungen.

Das Kongressmodul widmet sich den Herausforderungen für ein Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, das Sozialgesetzbücher übergreifend angelegt ist, frühzeitig und zügig greift und die erforderlichen außer- und innerbetrieblichen Leistungen und Maßnahmen sinnvoll miteinander verknüpft. Maßgeblich ist die Ausrichtung an den individuellen Bedarfen und Bedürfnissen der betroffenen Menschen.

Die Wege durch das „System“ und interessante Ansätze, mit den offenkundigen Herausforderungen umzugehen, werden zunächst in einem Forum vor- und zur Diskussion gestellt. Hierzu zählen ein international vergleichender Blick, der sich am norwegischen Reha-System festmacht, das Konzept eines Case Managements, das in Hamburg von Berufsgenossenschaften, Rentenversicherung und Krankenkassen bei psychischen Erkrankungen gemeinsam umgesetzt wird, sowie Ansätze des betrieblichen Disability Managements und der sog. medizinisch-beruflichen orientierten Rehabilitation (MBOR). Daran schließt ein Workshop an, der sich beispielhaft anhand konkreter Rehabilitationspfade und -stationen mit der Frage befasst, wie eine „maßgeschneiderte“ personenzentrierte Herangehensweise an unser Thema aussehen könnte.

Dieses Kongressmodul wird in Partnerschaft mit dem Berufsförderungswerk Dortmund durchgeführt.

14:00 – 15:30 Forum

Vorträge

  • Prof. Dr. Andreas Weber, Leitung Medizinischer Dienst, Berufsförderungswerk Dortmund
  • Dr. Matthias Reckert, Chefarzt des Bereichs Rehabilitation, Evangelische Stiftung Volmarstein

 Statements und Diskussionsrunde

  • Katrin Krinke, Geschäftsführerin Ortho-Mobile, Hattinger ambulante Rehabilitationsklinik GmbH
  • Sabine Mühlhaus-Liebich, Zertifizierte Disability Managerin (CDMP), Inhaberin der Mühlhaus und Partner Unternehmensberatung GbR, Herten
  • Jan Westfahl, Projektkoordinator „Gesunde Arbeit Hamburg“, contec GmbH, Bochum/Hamburg

Moderation

  • Dr. Claudia Pieper, Leiterung  Arbeitsgruppe Prävention und Gesundheitsförderung, Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie IMIBE, Universitätsklinikum Essen

16:15 – 17:45 Workshop

Gastgeber und Diskussion

  • Sabine Bauschke, Reha-Fachberaterin und Regionalleiterin der Deutschen Rentenversicherung Westfalen
  • Werner Höhl, Geschäftsführer arbeit & integration e.V., Düsseldorf
  • Gerda Maibach, Geschäftsführerin arbeit & integration e.V., Düsseldorf
  • Michael Pätzold, Multiple-Sklerose Betroffener, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) NRW
  • Markus Taddicken, Teilhabebeauftragter des Landesverbandes West der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Gf. der Bezirksverwaltung Bochum, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
  • Alexander Thomas, Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG), Leiter Kompetenzzentrum für die soziale und berufliche Integration von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) Nord, Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), Eutin

Moderation

  • Hannah Lobert, Projektleitung „Chronische Erkrankungen am Arbeitsplatz“, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) NRW
  • Christof Schmidt, Leiter des Psychologischen Dienstes im Berufsförderungswerk Dortmund

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