• Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019
  • Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019
Do 13. Jun

11:30 Uhr - 15:30 Uhr

2.4 Psyche - im Fokus: Depression

Psychische Erkrankungen spielen im Chronic Care – Spektrum eine immer größere Rolle. So hat die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für Störungen der Grundstimmung bzw. des Gemüts (affektive Störungen) und insbesondere für Depressionen deutlich zugenommen.

Das Risiko ihrer Chronifizierung ist hoch. Hierbei ist sicher, dass nachhaltig wirksame Chronic Care – Konzepte psychosomatischen und psychosozialen Kontexten eine besondere Aufmerksamkeit widmen müssen. Die personen- und situationsgerechte Versorgung stellt eine besondere Herausforderung dar, ist doch die Fähigkeit der Betroffenen zur Eigenorganisation von Versorgung und Lebensführung in aller Regel erheblich eingeschränkt. Ob unser Gesundheitswesen hierauf hinreichend eingestellt ist, kann mit Fug und Recht bezweifelt werden.

Das Kongressmodul widmet sich diesen Herausforderungen unter Mitwirkung der verschiedenen Professionen – Medizin und Pflege, Psycho- und Ergotherapie – sowie der Selbsthilfe:

Im Forum (11:30 – 13:00 Uhr) werden zunächst typische Herausforderungen und strukturelle Engpässe in der Versorgung bei chronischen psychischen Erkrankungen mit Blick auf die Lebenswirklichkeit der Betroffenen und ihrer Familien erörtert. Eine besondere Rolle dürften hierbei die Zugänge zu Versorgungsleistungen, die Kontinuität des Versorgungsprozesses und die Unterstützung des Selbstmanagements spielen.

Der nachfolgende Workshop (14:00 – 15:30 Uhr) wird sich auf das Krankheitsbild der Depression fokussieren: Entlang eines beispielhaften Falls wird den sich verändernden Bedarfen in Bezug auf Versorgungsleistungen und soziale Teilhabe nachgegangen – angefangen mit der Schwierigkeit, derartige Bedarfe überhaupt personen- und situationsgerecht zu identifizieren, bis hin zur Wiedererlangung alltäglicher Handlungsfähigkeit.

11.30 – 13:00 Forum

 Eröffnungsvortrag

  • Dr. Knut Hoffmann, stellv. Ärztlicher Direktor, LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum

Statements

  • Dr. Egbert Herrmann, Ärztlicher Leiter Psychosomatik, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sozialmedizin – medicos.AufSchalke, Gelsenkirchen
  • Andreas Pfeiffer, Vorsitzender des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten (DVE) e.V.
  • Wiebke Schubert, Rechtsanwältin, Vorstandsmitglied im Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK) e.V., Vorsitzende des Landesverbandes NRW der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

14:00 – 15:30 Workshop

Input

  • Sabine Schemmann, Vorsitzende Bochumer Bündnis gegen Depression e.V.

Weitere Gastgeber an den Diskussionstischen

  • Marion Brand, Pflegedirektorin, LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
  • Nina Engstermann, psychologische Psychotherapeutin; Landessprecherin NRW, Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e.V.
  • Andreas Pfeiffer, Vorsitzender des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten (DVE) e.V.

Moderation

  • Leif Grundmann, Geschäftsführung MedEcon Ruhr e.V., Bochum

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