• Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019
  • Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019
Do 13. Jun

11:30 Uhr - 15:30 Uhr

2.2 - Raum G Nervensystem - im Fokus: Schlaganfall-Folgeerkrankungen

Chronische Erkrankungen des Nervensystems zeichnen sich insbesondere durch die Beziehungen aus, die zwischen Grunderkrankungen und damit einhergehenden sensorischen und sensomotorischen, kognitiven und emotionalen Störungen bestehen. Neben der medizinischen Neurologie spielen daher therapeutische Berufe – von der Physiotherapie über die Ergotherapie bis zur Logopädie – eine wesentliche Rolle in der Langzeitversorgung der Betroffenen. Zunehmend erkannt wird die therapeutische Bedeutung der Neuropsychologie, die sich mit der Frage befasst, wie sich Schädigungen und Störungen des Gehirns auf das Verhalten und Erleben von Menschen auswirken.

Chronische Erkrankungen des Nervensystems werden auf dem Kongress am Beispiel des Schlaganfalls und der mit ihm verbundenen Folgen erörtert.

In einem Forum legen Vertreter verschiedener Disziplinen zunächst typische Herausforderungen für Chronic Care dar. Damit verbunden sind Informationen und Einschätzungen zum Stand der medizinisch-therapeutischen Versorgung wie auch mit Blick auf die Lebensumstände der Betroffenen und deren Gestaltung. Seitens der Selbsthilfe werden diese Einschätzungen durch die Deutsche Schlaganfall-Hilfe gespiegelt, die u.a. mit ihrem Konzept der Schlaganfall-Lotsen deutschlandweite Maßstäbe in Sachen Chronic Care setzt.

Im anschließenden Workshop wird das Thema „Nervensystem & Chronic Care“ anhand des Schlaganfalls modellhaft konkretisiert. Genau genommen geht es um die mit Schlaganfällen verbundenen Störungen, die ein hohes Chronifizierungsrisiko aufweisen und tief in die Lebensumstände und die Lebensführung der Betroffenen eingreifen. Eine regionale Arbeitsgruppe verschiedener Einrichtungen und Berufsgruppen gestaltet diesen Workshop, der die Versorgungswege entlang typischer Versorgungsstationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kritisch verfolgt und diskutiert.

11:30 – 13:00  Forum

Eröffnungsvortrag

  • Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker-Roggendorf,  Chefarzt, Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Frührehabilitation, Klinikum Vest, Recklinghausen / Marl, Vorstand Neurovaskuläres Netzwerk Ruhr e.V.

Weitere Vorträge

  • Dr. Georg Galle, Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Leiter des Projekts „STROKE OWL – Schlaganfall-Lotsen für Ostwestfalen Lippe“
  • Prof. Dr. Sascha Sommer, hsg Bochum – Hochschule für Gesundheit, Dekan Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften, Professor für Logopädie
  • Prof. Dr. Boris Suchan, Fak. für Psychologie, Institut für kognitive Neurowissenschaft – Neuropsychologisches Therapie Centrum / AG Klin. Neuropsychologie, Ruhr-Universität Bochum

Moderation

  • Dagmar Karrasch, Präsidentin des Deutschen Bundesverbands für Logopädie e.V.

14:00 – 15:30  Workshop

Statements

  • Prof. Dr. med. Anne Barzel, Lehrstuhl für Innovation und Zusammenarbeit in der ambulanten Gesundheitsversorgung & Lehrstuhl für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (komm. Leitung), Universität Witten/Herdecke
  • Barbara Glasmacher, Klinikum Dortmund / AkademieDO
  • Dr. med. Benno Koch, Oberarzt der Neurologischen Klinik, Klinikum Dortmund
  • Birgit Mokross, Dipl. Pädagogin, Schlaganfall-Betroffene
  • Erika Mueller, Sozialfachwirtin – VERAH/NaePa Auditorin nach dem EFQM Modell, Verband medizinischer Fachberufe e.V.
  • Dr. med. Axel Petershofer, Ärztlicher Direktor, Helios Klinik Hattingen
  • PD Dr. Patrizia Thoma, Fak. für Psychologie, Institut für kognitive Neurowissenschaft – Neuropsychologisches Therapie Centrum / AG Klin. Neuropsychologie, Ruhr-Universität Bochum
  • Dr. Volker Völzke, Leiter Therapie, Psychologie und Neuropsychologie, Helios Klinik Hattingen

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