• Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019
  • Chronic Care Congress
    12. bis 13. Juni 2019

Chronisch gut versorgt? Gesundheitsversorgung und soziale Teilhabe bei Langzeiterkrankungen.

Chronische Erkrankungen entwickeln sich zur wohl größten Herausforderung für das Gesundheitswesen hochentwickelter Länder.

Was sich zunächst nach einer schlechten Nachricht anhört, geht mit einer guten Botschaft einher: Die Chancen, den Verlauf derartiger Erkrankungen frühzeitig beeinflussen und gut mit ihnen leben zu können, nehmen „unter dem Strich“ deutlich zu.

Um diese Chancen zu nutzen, müssten wir „Chronic Care“ langfristig und biografisch anlegen und über Sozialgesetzbücher, Sektoren und Berufe hinweg organisieren. Aus Schnittstellen müssten Schnittmengen werden.

Für Deutschland aber gilt: Die medizinische Expertise ist stark, die Versorgung chronisch Kranker aber systembedingt defizitär. Dass wir unter unseren Möglichkeiten bleiben, zeigt insbesondere der durch Langzeiterkrankungen verursachte rasante Anstieg von Arbeitsunfähigkeitstagen: Lebensverläufe werden damit in Frage gestellt, aber auch die volkswirtschaftliche Bedeutung ist enorm.

Unsere Absichten

Was wir wollen:

  • Die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema erhöhen und politische Reformbedarfe benennen.
  • Initiativen und Modelle anstoßen und hierfür insbesondere regionale Räume erschließen.
  • Den Austausch von Professionen, Selbsthilfe, Wissenschaft und Gesundheitswirtschaft befördern.

Der Kongress ist an Rhein und Ruhr im Herzen Nordrhein-Westfalens verankert, aber in seinen Ambitionen bundesweit ausgerichtet.

Unser Herangehen

Chronische Erkrankungen umfassen ein weites Spektrum, von angeborenen bis hin zu erworbenen, von seltenen bis hin zu Volkskrankheiten. Mit ihnen verbunden sind leichtere Einschränkungen bis hin zu schwerwiegenderen Behinderungen. Aber es gibt auch übergreifende Problemstellungen und Lösungsansätze, die der Kongress unter folgenden Leitgedanken angeht:

interprofessionell:
Der Chronic Care Congress soll der Ort sein, an dem sich von der Spitzenmedizin bis zu den Sozialberufen, von der Epidemiologie bis zur heil-beruflichen Praxis die verschiedensten Erfahrungen und Expertisen begegnen, um die Herausforderung gemeinsam zu bearbeiten.

biografisch ausgerichtet:
Lebensqualität und soziale Teilhabe mit einer besonderen Aufmerksamkeit für die Arbeitswelt sind die wichtigsten Orientierungspunkte von  Chronic Care. Für den Kongress bedeutet dies, Patientenpfade und Lebenswege in ein und derselben Landkarte zu verorten.

patientenzentriert:
Die Versorgungsstrukturen und –prozesse sollen sich an den Betroffenen orientieren und nicht umgekehrt: Auf dem Kongress geht es um das Ineinandergreifen von kurativer, rehabilitativer und pflegerischer Versorgung wie auch um das alltägliche „Selbstmanagement“ chronisch kranker
Menschen. Patientenpfade und Lebenswege.

innovativ:
Der Kongress bietet einen hervorragenden Raum, um innovative Ideen und Lösungen aus den Wissenschaften, den versorgenden Professionen und den zuliefernden Branchen der Gesundheitswirtschaft miteinander zu verbinden. Die Potenziale der Digitalisierung werden hierbei eine starke
Rolle spielen.

Hauptpartner

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